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Überblick

21.07.2019 Schulungsende in München.
Nun bin ich offiziell eine Online-Beraterin.
Ich freue mich riesig, in dieser Funktion bei der Deutschen Angst-Hilfe e.V. arbeiten zu dürfen. 

Bei Fragen diesbezüglich nehmt gern Kontakt auf! 


10.06.2019 die Sächsische Zeitung schreibt über meinen Fall: "Wenn die Angst die Eistenz bedroht" 

hier geht es zum Artikel >>

06.06.2019 - traurige Neuigkeiten:

Ich habe in der ersten Instanz den Kampf um den Nachteilsausgleich (siehe:http://www.mindcolors.de/kinderschuhe-der-chancengleichheit) verloren. Verwaltungsgericht Dresden zitierte dabei 1:1 TU Dresden und findet ebenfalls, dass man mit einer psychischen Erkrankung kein Recht auf Nachteilsausgleich hat. Meine Befähigung als Psychologe wurde wegen meiner Angsterkrankung und Depression dabei direkt in Frage gestellt (!), das passierte mit aktuellem Durchschnitt von 1,7 (erreicht als dreifache Mama, ohne Bafög, als ”Nichtmuttersprachler”, diverse Minijobs nebenbei und zwei mündliche Prüfung entfernt vom Diplom; 10 mündliche habe ich bereits gut bestanden.) So lange solche Professoren, wie der für meine Prüfungen zuständige Prof an der TU Dresden herrschen, werden psychisch erkrankte Studierende weiterhin diskriminiert. Nur sichtbare Beeinträchtigungen werden anerkannt. Das ist reine Diskriminierung und wird sogar vom Verwaltungsgericht Dresden unterstützt. Zufall, oder...? UN-BRKN wurde dabei komplett ignoriert. Wann interessiert sich endlich die Öffentlichkeit für diesen Missstand?! Wie auch immer, ich werde weiterkämpfen für die Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und um einen neuen Präzedenzfall! Aufgeben ist keine Option!  ♥️ Für jegliche Unterstützung bin ich sehr dankbar! Eure Paula

16.05.2019 - unsere Mahnwache für barrierefreies Studieren!

Noch 10 Jahre nach UN-Behindertenrechtskonvention werden Studierende mit psychischen Beeinträchtigungen weiterhin an manchen deutschen Hochschulen diskriminiert. Das musste auch ich (Paula Kuitunen) an der TU Dresden vor zwei Jahren erleben. Mein Antrag auf Nachteilsausgleich wurde damals von der TU Dresden trotz ärztlichen Attest rechtswidrig abgelehnt. Die Prüfungsausschüsse beziehen sich bei solchen Entscheidungen auf einen veralteten Präzedenzfall aus dem Jahr 1985 und behaupten, dass die psychischen Erkrankungen (Bei mir: spezifische Phobie und rezidivierende Depression) Teil der Persönlichkeit seien und somit kein Anspruch auf Hilfe im Form von Nachteilsausgleich bestünde. Viele Entscheider und Betroffene wissen leider nicht, dass chronische psychische Erkrankungen zu den Behinderungen gehören und damit begründet sich auch das Recht auf Nachteilsausgleich. Am 16.05 setzten wir ein Zeichen in Form einer Mahnwache gegen die institutionelle Diskriminierung und Benachteiligung von Studierenden mit psychischen Beeinträchtigungen. Herzlichen Dank an Alle, die uns unterstützt haben!  

24.03.2019 hatten wir eine Lesung auf der Leipziger Buchmesse. Neben ”Mein Tabulu” sprachen wir über die Themen Entstigmatisierung, Inklusion und Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Wir bedanken uns bei dem tollen Publikum, dem
Forum Seelische Gesundheit und dem Mabuse-Verlag!

19.02.2019 erste Tabulu-Lesung in Vorschulgruppe, Villa Pat´s Freunde. 

11.02.2019 Teilnahme an AG Öffentlichkeitsarbeit der Psychiatriekoordination Dresden

04.02.2019 Treffen mit EX-IN-Sachsen e.V.

17.12.2018 Das erste Kinderbuch unserer Bücherreihe MindOlino ist nun endlich druckfrisch da! Im
Buch "Mein Tabulu" geht es um Angsterkrankungen und wir freuen uns bereits  darauf, es am 24.3.2019 auf der Leipziger Buchmesse vorstellen zu dürfen!

01.11.2018 Fachtag "Antidiskriminierungsberatung von und für Menschen mit Behinderung" von Antidiskriminierungsbüro (ADB) Sachsen mit den Themen Peer-Beratung, Empowerment und gegenseitige Unterstützung. Auch institutionelle Diskriminierung psychisch erkrankter Menschen wurde am Fachtag diskutiert.

27.10.2018 11. Aktionstag und Lauf gegen Depression im Rathaus Dresden mit Dresdner Bündnis gegen Depression.

26.10.2018 wir senden eine Petition an den deutschen Budestag. Es soll in der Zukunft verhindert werden, dass Hochschulen ihre psychisch erkrankten Studierenden diskriminieren können und die für sie rechtlich zustehenden Hilfen und Nachteilsausgleiche pauschal verweigern können.

hier geht es zu der Petition >>

21.10.2018 wir eröffnen das Thema "Diskriminierung wegen psychischer Erkrankung an Hochschulen" bei der Aktion #darüber reden der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS).

02.10.2018 Sören als Experte & Moderator beim Publikumsgespräch zum Theaterstück „ENTER2ESC - Fünf Level bis zum Endgegner“ über Crystal Meth. Organisiert durch Kulturjahr Sucht.

30.09.2018 Besuch der Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein. In den Räumen der Festung wurden in den Jahren 1940 und 1941 durch Nationalsozialisten mindestens 14.751 Menschen umgebracht. Dabei handelte es sich vorwiegend um Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen.

29.09.2018 #notjustsad, Ausstellung zum Thema psychische Erkrankungen und Stigma in Dresden auf der Bühne Wanne. Bilder von Nea Insomnia und Marius Rehwalt ergänzt um Twitterposts zusammengetragen von (h)E.y Venus. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit! 

 19.09.2018 Antistigmasymposium mit Mindcolors-Vortrag beim Deutschen Suchtkongress 2018 in Hamburg gemeinsam mit Dr. Kristin Ferse, Koordinatorin von "Kulturjahr Sucht" der Stadt Dresden.

06.09.2018 Treffen mit Christian Zottl, dem Geschäftsführer der Angst-Hilfe e.V. in München.

31.08.2018 Besuch im sächsischen Psychiatriemuseum, anschliessend Sommerfest des Offenen Dialog e.V. in Leipzig.

21.08.2018 Treffen mit Selbsthilfenetzwerk für seelische Gesundheit in Sachsen.

19.07.2018 die Bücherreihe MindOlino unserer Initiative bekommt eine eigene Internetseite.

Sommer 2018 auch andere Fachschaften haben die Themen Stigmatisierung psychisch erkrankten Menschen und Umgang mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Prüfungsmodalitäten auf Tagesordnung.

Juli 2018 das Positionspapier „Studieren mit psychischer Störung – Chancengleichheit auch bei Prüfungen“ geht in die Öffentlichkeit!

19.06.2018 Mindcolors beim Kinderbuchfestival KIMBUK in Berlin. 

31.05.-03.06.2018 mindcolors bei PsyFaKo in Würzburg mit dem Thema: "Studieren mit psychischer Störung (Chancengleichheit ermöglichen)" Am 03.06. wurde das von uns zum Thema erfasste Positionspapier nach Abstimmung verabschiedet.

Ende Mai 2018 Erste Flyer für Mindcolors entstehen, Dank an Tim Ruetz und René Jalaß.

19.05.2018 Treffen in Lübeck mit der Verlegerin und Sozialarbeiterin Heike Knebel.

18.05.2018  Weitere Buchideen zu Sucht-Themen entstehen „on the road“.

15.05.2018 Buchreihe MindOlino wird geboren, eine Idee nimmt Form an…

05.04.2018 mindcolors goes Drama: Besprechung zum Bühnenstück „Gewöhnliches um halb 7“ mit Dramaturg, Schauspieler und Sänger René Rothe (Ensemble La Vie e.V.).

Ende März 2018 erscheint der Artikel „Mein Fall ist kein Einzelfall“  in der Angstzeitschrift daz.

29.03.2018 Treffen mit René Jalaß (Mitglied des Landtags, Themen: Hochschul- und Drogenpolitik, Partei Die Linke) Austausch über das Problematik mit Universitäten und ignorieren der studentischen Rechte.

21.03.2018 „Wenn die Angst mitstudiert!" Artikel über meinen Fall von Luise Wolf in der Freien Presse.

19.03.2018 mindcolors goes facebook.

Januar 2018 Arbeit an „Dani und die Dosenmonster“ beginnt.

24.11.2017 halte ich eine Rede in Magdeburg bei der PsyFaKo. Die Stellungnahme dazu erscheint schon zwei Tage später.

22.11.2017 Initiative mindcolors entsteht.

(Paula:) Im Frühjahr 2017 beginnt das Ganze. Meine psychische Erkrankung nimmt enorme Ausmaße an und ich muss die Diplomprüfung in der klinischen Psychologie zum zweiten Mal absagen. Daraufhin beantrage ich Nachteilsausgleich, um die letzten Prüfungen schriftlich statt mündlich belegen zu dürfen. Der Antrag wird mehrfach abgelehnt. Die Erkrankung wird in der Begründung der TU Dresden als Teil meiner Persönlichkeit fehlinterpretiert, mit dem ich ohne Hilfe klar kommen müsse. Nur einige Prüfungen entfernt von Diplom scheint mein Studium zum Scheitern verurteilt zu sein -  wegen einer psychischen Erkrankung! Ich fange an, das Buch „Mein Tabulu“ zu schreiben und lege vor Gericht Wiederspruch ein mit der Hoffnung, einen Präzedenzfall für andere Erkrankte zu schaffen.